Häufig gestellte Fragen

Kieferorthopädie ist die Lehre von Gebissfehlentwicklungen, deren Erkennung, Vorbeugung und Therapie. Kieferorthopädische Behandlungen sind keine Frage des Alters, sie können in jedem Alter durchgeführt werden.

Wie keine andere Disziplin in der Zahnheilkunde, vermag die Kieferorthopädie auf die Ästhetik des Lächelns und des Gesichtes Einfluss zunehmen. Beachtet wird in der Kieferorthopädie nicht nur die Stellung der Zähne im Kiefer, sondern auch die Lage der Kiefer zueinander sowie die Stellung dieser im Gesicht. Die Fehlentwicklung der Zähne und des Kiefers können wichtige Lebensfunktionen wie das Kauen, der Atmung und des Sprechens beeinträchtigen. Engstehende Zähne können die Bildung von Parodontose und Karies begünstigen.

Um ein klares und sinnvolles Behandlungskonzept erstellen zu können, benötigen wir einige diagnostische Unterlagen. Diese Anfangsunterlagen werden manuell und digital vermessen und anschließend ausgewertet, um anhand dieser Daten einen ausführlichen Therapieplan entwickeln zu können. Das Ergebnis besprechen wir selbstverständlich mit Ihnen. Häufig können wir Ihnen dann auch verschiedene Möglichkeiten bezüglich Behandlungsmittel und Behandlungsziele anbieten. Auch während der kieferorthopädischen Behandlung erbringen wir fortlaufend diagnostische Maßnahmen um das Behandlungsziel zu sichern.

Ein gesundes, strahlendes Lächeln begeistert Sie und Ihre Mitmenschen.

Wenn der Ober- und Unterkiefer nicht richtig zusammenpassen und die Zähne schief im Kiefer stehen, wirkt dies unästhetisch und kann auch schwerwiegende Folgen haben. Karies und Parodontose können sich durch engstehende Zähne schneller entwickeln. Die Kaufunktion kann beeinträchtigt sein. Mundatmung führt zu häufigen Erkältungkrankheiten im Mund-, Nasen- und Rachenraum. Die Sprache kann durch eine Fehllage beeinträchtigt sein. Bei Patienten mit vorstehenden oder nach vorne gekippten Zähnen ist die Gefahr von Zahnschäden statistisch gesehen deutlich höher als bei gerade stehenden Zähnen.

In der Kieferorthopädie gibt es keine Altersgrenzen. Jedoch beginnen die meisten kieferorthopädischen Behandlungen in der 2. Phase des Zahnwechsels, das heißt zwischen dem 9. und 11. Lebensjahr. Zu diesem Zeitpunkt ist das Kieferwachstum noch nicht abgeschlossen und der Kieferorthopäde kann durch gezielte Maßnahmen unter Ausnutzung des Wachstumsschubes Zahn- und Kieferfehlstellungen behandeln.

Aufwendige Behandlungen können vielen Kindern erspart werden, wenn Eltern mit Ihrem Kind schon zwischen dem 5. und 6. Lebensjahr einen Fachzahnarzt aufsuchen. Wird zu lange mit dem Behandlungsbeginn gewartet und erst im Erwachsenenalter mit 17 oder 18 Jahren eine Zahnregulierung begonnen, ist kein Wachstum mehr vorhanden und große Kieferfehlstellungen lassen sich nur noch operativ beheben.

Die Zähne werden nur in ihrem Fach bewegt. Bei einigen Patienten macht sich dies durch ein leichtes Druckgefühl bemerkbar, bei anderen wird ein leichter Schmerz empfunden. Glücklicherweise dauert es nur einige Tage, bis der Körper sich an diese neue Situation gewöhnt hat.

Die vorrübergehende Umstellung der Ernährung auf weiche Kost, wie Joghurt, Suppe, zartes Fleisch und Gemüse ist hilfreich.

In einigen Punkten muß der Patient seine Ernährung umstellen. Wegen der erhöhten Beweglichkeit der Zähne, Frühkontakte oder leichter Empfindlichkeit beim Kauen, empfiehlt es sich in den ersten Tagen, weiche Kost zu sich zu nehmen. Extrem harte Lebensmittel sollten vermieden werden, da es zum Ablösen von Brackets kommen könnte.

Äpfel und andere harte Lebensmittel sollten in kleine Stücke geschnitten werden. Vermieden werden sollten auch klebrige Speisen wie zum Beispiel Kaugummi.

Diese Frage ist nicht allgemeinverbindlich zu beantworten.

Das Ausmaß der zu bewerkstelligenden Zahnbewegungen und die Geschwindigkeit der Reaktion des beteiligten Gewebes sind von Patient zu Patient unterschiedlich und haben natürlich Einfluss auf die Behandlungsdauer. Bei der Mehrzahl der Fälle ist die Dauer der Behandlung von der Mitarbeit des Patienten abhängig. In der Regel erstreckt sich der Behandlungszeitraum in Abhängigkeit von der Fehlstellung zwischen ein bis drei Jahren.

In einem ersten Beratungsgespräch können wir eine erste Einschätzung der zu erwartenden Behandlungsdauer abgeben.

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