Der geeignete Zeitpunkt für den Beginn der kieferorthopädischen Behandlung sollte so gewählt werden, dass die Behandlung von möglichst kurzer Dauer ist. Die kieferorthopädische Regelbehandlung beginnt zwischen dem 9. und 12. Lebensjahr. In dieser Phase kann der Zahnwechsel und das Kieferwachstum kieferorthopädisch am besten beeinflusst werden.

Eine Behandlung vor dem 4. Lebensjahr ist nur selten notwendig. Bei Kindern ab dem 4. Lebensjahr werden sog. Frühbehandlungen durchgeführt, um Fehlstellungen der Kiefer und der Zähne frühzeitig zu behandeln. Somit wird eine zukünftig normale Entwicklung der Kiefer und Zahnstellung sichergestellt.

Angewohnheiten, wie das Daumenlutschen, Zungenpressen, Mundatmung oder Sprachstörungen sollten ebenso frühzeitig abgewöhnt werden. Dadurch lässt sich ein großer Teil möglicher Fehlstellungen verhindern. Bei Bedarf überweisen wir Sie an einen Logopäden oder einen Hals-Nasen-Ohrenarzt.

Bei einen vorzeitigen Milchzahnverlust, meist durch Karies verursacht, ist eine Zahnspange erforderlich um als „Platzhalter“ Wanderungen von Zähnen zu verhindern und einen regelrechten Zahnwechsel zu ermöglichen.

Folgende Zahn- und Kieferfehlstellungen sollten schon im frühen Kindesalter behandelt werden:

  • großer horizontaler und vertikaler Abstand zwischen den Schneidezähnen
  • Fehlverzahnungen der Backen und Schneidezähne.
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